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Termin 2012:   Sonntag,  20.Mai 2012

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SCK-Radtour 2011, ein Tag wie kein anderer
Georg, wie weit ist es von Ammerndorf bis Steinbach? Schau mal, der Himmel ist fast schwarz, schaffen mir des no? So klangen die sorgenvollen Fragen an jenem denkwürdigen Sonntag, der so sonnig begann und auch sonnig zu Ende ging. Aber dazwischen hatte er es in sich.
Doch von Anfang an:
Aus allen Richtungen kamen sie her und trafen sich an der "Schindler Gemüsehalle" in Ronhof zum gemeinsamen Startpunkt. 37 Radler auf durchwegs sehr edlem Material - da wird mittlerweile doch einiges investiert - starteten durch den Regnitz- und Rednitzgrund Richtung Süden. Ab Zirndorf gings dann bergab nach Leichendorf und dann bibertaufwärts gen Westen in den Rangau. Früher war es mal die Bahnlinie der Rangaubahn, heute ist daraus ein sehr ansprechender Radweg geworden, der einem die Rangaudörfer im Bibertgrund näher bringt. Über Wintersdorf und Weinzierlein kamen wir nach Ammerndorf, das sich zu einem wahren Schmuckstück im Landkreis Fürth entwickelt hat. Nicht von ungefähr wurde vor einigen Jahren der Landesentscheid  "Unser Dorf soll schöner werden" gewonnen. Weiter gings nach Vincenzenbronn, benannt nach dem aus Spanien kommenden Erzmärtyrer Vincentinus und der nach ihm benannten Kirche St.Vincenz.
Sportfreunde haltet aus, noch 20 Minuten, dann sind wir in Großhabersdorf, dann kriegt's euer Manna.
Gesagt, getan: Im Gasthof zum Roten Roß der Familie Lang wurden wir bereits erwartet und durften Feines aus Küche und Keller geniessen.
Leute, wir sollten nicht allzulange sitzen bleiben, da hinten kommt's schwarz... Georg, fahren wir heimwärts den gleichen Weg? Weiß ich nicht, ich muss mal den Robert fragen. Nein, wir haben den Weg ab Ammerndorf Richtung Cadolzburg geplant, aber langsam sollten wir losfahren. Aber ein Photo muss noch her, gell.
Herrgott, wie lange dauert denn das noch, stellt euch halt amol g'scheit auf  (diese zeitliche Verschwendung sollte sich noch rächen).
Vincenzenbronn, Ammerndorf, wie gehabt. Ein kleiner medizinischer Stop anläßlich eines Bienenstichs ( kein Kuchen, ein echter) den unsere Marianne erleiden musste. Der Himmel wurde immer dunkler, wie ist die richtige Entscheidung? Das packen wir noch bis Steinbach, meinst du wirklich?
Und dann ging das Inferno los: Wolkenbruch, Hagel, Sturm, so ungefähr beginnt der Weltuntergang. Ungeheure Wassermengen, 500 Meter vor Steinbach - und doch so weit weg. Weiterfahren unmöglich, dann noch ein grösserer Astbruch aus einer Baumkrone: Gottseidank kein Personenschaden, aber ein nagelneues Fahrrad hat's schwer erwischt. Total verschlammt und triefend nass kamen wir dann nach Steinbach und machten Bestandesaufnahme: Ausrüstung und Material schwer gezeichnet, Mensch und Motivation noch intakt. In Steinbach war Land unter, die Feuerwehr im Dauerstress, ein Stall voll Vieh stand unter Wasser.
Einige Sportfreunde hatten genug und nahmen dann doch den Heimweg per VW-Bus. Die anderen waren noch so gut motiviert, um den Heimweg per Veloziped zu packen. Per Handy wurde schnell noch von Heinz Huber der Heimtransport der Räder organisiert
Resümee: Vormittagsetappe toll, nachmittags sehr abenteuerlich. Ist das Glas nun halbvoll oder halbleer? Das soll jeder für sich entscheiden, interessant war's zumindest. Das erlaube ich mir als Autor dieser Zeilen mit 40jähriger Rangauerfahrung zu sagen. Es war halt einfach höhere Gewalt.
Zum Schluß noch ein herzlicher Dank an unsere Scouts Robert und Petra, an Bernd, Hanne und Erika für die Versorgung des Pelotons und an Hans Huber für die spontane Hilfe bei der Bergung der Havaristen.


GZ











 






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