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Termin: Sonntag 9.Oktober 2011 Abfahrt: 8.30 Uhr am Kirchweihplatz in Buch Route: Deckersberg - Happurger Stausee, Egensbach - Offenhausen, Kucha Anmeldungen in den Gymnastikstunden oder in der Weinstube Schmidt in Buch ______________
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Goldener Oktober - Herbstwanderung 2010
Den ersten Schock musste unser Wanderwart Schorsch Ziegler bereits kurz nach 8.00 Uhr verarbeiten. Das erstein der über 40jährigen Geschichte der SCK-Herbstwanderungensein Sohn Georg Ziegler junior (der Autor dieser Zeilen) eher am Bus als er selbst, ja sogar als Erster überhaupt. Das sollte unbedingt festgehalten werden....obdas nochmals erleben werde? (so seine Worte). Nun, die Wetterprognosen waren ja bereits die ganze Woche vorher traumhaft, was natürlich der Anmeldelistegetan hat. Da gab es überhaupt keine Wankelmütigkeit so nach dem "Beckenbauerspruch": Schau'n mer mal... Der Bus war mit 52 Personen voll besetzt, sogar einen fliegenden Wechsel auf der B 4 mit unserem Wanderfreund Reinhold Trautner haben wir noch geschafft, bevor es über die B 2 in die "Fränkische" Richtung Pottenstein ging. Übrigens wieder mit unserem neuen Busunternehmer, der Firma Kuhlmann aus Großhabersdorf, in der wir einen zuverlässigen und auch pünktlichen Partner gefunden haben. Unser erfahrener Vortrupp mit Schorsch Ziegler, Heinz Bittl, Edwin Stenz, Hans Besold und Loni Fälschle hatte als Spähtrupp ganze Arbeit geleistet, sodass einem erlebnisreichen Wandertag nichts im Wege stand. Durch eine kurzfristige logistische Änderung wurde der Startpunkt noch vom Ort Regenthal auf den Weiler Kühlenfels verlegt. Naja, Nomen est Omen sagt der Lateiner, man muss den Regen ja nicht herbeizitieren, aber kühl war's schon,wirden Namen des neuen Startortes zitieren dürfen, ist halt doch schon Oktober. Durch den Schönholzer Forst (heisst wirklich so) ging esönstem Herbstwetter hinab ins Weidenseeser Tal Richtung Hüll, welches bereits zur Großgemeinde Betzenstein gehört.Gasthof Burghardt in Betzenstein wurden wir dann bereits zurMittagspause erwartet. Gewohnt gut und auch gewohnt preiswert wurden wir vonden Wirtsleuten verwöhnt. Alten SCK-Wanderernder Gasthof wohlbekannt.ährtes und Gutes darf man ja auch gern wiederholen. Für die Hobbyhistoriker: Betzenstein, heute an der "Fränkischen Bierstraße gelegen, wurde bereits im Jahr 1187 mit Friedrich von Betzenstein urkundlich erwähnt und im Jahr 1359 von Kaiser Karl IV. zum Markt erhoben. Von 1505 bisEingliederung in das Königreich Bayern im Jahr 1806 gehörte Betzenstein zur "Freien Reichsstadt Nürnberg". Halten wir uns mal am Begriff der "Fränkischen Bierstraße" fest. Also, rein gastronomisch gesehen, da gehört unsere Fränkische Schweiz ja wirklich in die Erste Liga, das muss man auch mal deutlich herausstellen undman nicht nur an den vielen auswärtigen Autokennzeichen. Der Tourist ist ein sehr empfindsames Wesen und hat ein gutes Gedächtnis. Die SCK-Wanderer haben darauf angestoßen und noch ein Dunkles nachbestellt. Erfahrene Wanderer im SCK wissen, dass die Nachmittagsetappe etwasütlicher angegangen wird. Das Teilstück bis nach Reuthhof konnte man getrost als lockeren Auslauf bezeichnen. In Reuthhof, fast schon ein Touristenzentrum, fand dann unsere Herbstwanderung per pedes ihr Ende. Nach kurzer Busfahrt nach OberlindelbachGasthof "Schwarzes" der Familie Weisel konnte der Tag dann gastronomisch seinen Ausklang finden. Heuer mal wieder ohne musikalische Unterstützung (war ja kein Jubiläum), konnte man nur staunen, was aus dieser Küche alles herausgetragen wurde. Als kleiner Wermutstropfen darf aber auch angemerkt werden, dass es der Wirt wiederholtäumt hat,SCK-Wanderern seinen berühmten Zwetschgenkuchen aufzuheben, obwohl er vorab deutlich darauf hingewiesen wurde. Naja, es klappt halt nicht alles, seine Entschuldigung in Form einer Freirunde seiner edlen Obstbrände wurde dann aber schon anerkannt, zudem er für nächstes Jahr "wirkliche Besserung" gelobt hat. Aufbruch, Heimfahrt, im Bus noch ein paar passende Worte, alles gewohnte Routine im bewussten Glauben, einen erlebnisreichen, sonnigen Wandertag erlebt zu haben. Dem Wanderwart mit seinem Vortrupp ein herzliches Vergelt's Gott, Wiederholung im nächsten Jahr empfehlenswert. GZ
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